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Neue Feuerverzinkerei von Layher in Betrieb

Seit Jahrzehnten gehören zum Angebot der Wilhelm Layher GmbH & Co. KG hochwertige Gerüstsysteme sowie ein umfangreiches Service-Paket. Hierzu zählt die hohe Lieferfähigkeit aller Artikel, die jederzeit „just-in-time“ abrufbar sind, damit auch Überraschungs- oder Großaufträge fristgerecht begonnen und abgewickelt werden können – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil im Gerüstbau.
Um diesen Service auch in Zukunft sicherzustellen, investiert Layher seit Jahren in erheblichem Umfang in neue Produktionsanlagen am Stammsitz im schwäbischen Eibensbach – ein klares Bekenntnis zur Region und zum Standort Deutschland. Im Rahmen eines dreiteiligen Ausbauplans wird unter anderem die Aluminium- und Holzproduktion ins benachbarte Güglingen ausgelagert. Am Stammsitz in Eibensbach kann so die Produktion der Stahlbauteile zentralisiert und ausgebaut werden, wozu auch eine zweite, hochmoderne Feuerverzinkerei gehört.

In dieser Anlage werden die Gerüstsysteme aus Stahl feuerverzinkt. Dabei handelt es sich um ein bewährtes und zugleich modernes Korrosionsschutzverfahren, bei dem die Produkte in flüssiges Zink getaucht werden. Der Stahl wird so gegen Korrosion durch Witterungseinflüsse und Luftverunreinigungen geschützt, was die Lebensdauer und Haltbarkeit in hohem Maße verlängert. Aus diesem Grund werden bei Layher bereits seit 1965 alle Stahlprodukte feuerverzinkt. Bei diesem Vorgang handelt es sich um ein mehrstufiges Tauchverfahren: Zuerst erfolgt in verschiedenen Bädern eine gründliche Reinigung von Öl- und Fettresten beziehungsweise Rost und Zunder sowie eine Oberflächenbehandlung. Diese erhöht die Benetzungsfähigkeit mit dem Zink. Nach einer Trocknungsphase in einem speziellen Ofen werden die Stahlprodukte schließlich in die Zinkschmelze getaucht und so verzinkt.

Gebaut wurde die neue Anlage mit einer Nutzfläche von circa 10.000 Quadratmetern nach dem neuesten Stand der Technik: Der Verzinkungsofen ist computergesteuert und arbeitet durch die ausgewählte Prozess- und Verfahrenstechnik extrem effizient. Das Material wird dabei dank modernster Krantechnik vollautomatisch durch den gesamten Verzinkungsprozess transportiert. Für ein umweltgerechtes Arbeiten hielt sich Layher zudem beim Bau an die strengen Vorgaben des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, das höchste Anforderungen an den Schutz vor Luft- Lärm- und Abwasseremissionen stellt.

80.000 Tonnen Stahlprodukte können jetzt pro Jahr verzinkt und für eine lange Zeit gegen Umwelteinflüsse geschützt werden, ehe sie das Werk zu Kunden weltweit verlassen. Und gleichzeitig sichert Layher langfristig Arbeitsplätze in der Region.


Für Anfragen der Fachpresse ist zuständig:

Frau Andrea Beisswenger
E-Mail Andrea.Beisswenger@layher.com
Telefon 0 71 35 / 70-0
Fax 0 71 35 / 7070-422

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