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Auf Layher-Hochwasserstegen durchs Siebengebirge
Umso mehr, da gerade am Rheinauhafen ein städtebauliches Highlight entsteht. Wo einst Schiffe Korn verluden und reges Hafentreiben herrschte, wird heute – rund 100 Jahre nach der Eröffnung – ein neues Stadtviertel gebaut. Eine Mischung aus Wohnen und Arbeiten, Kultur und Freizeit oder auch Plätzen und Promenaden, die mit Gastronomie und Geschäften zum Verweilen einladen. Alles in einer spannenden Kombination aus moderner Architektur aus Beton, Glas und Stahl mit historischen Materialien wie Natursteinpflaster, alten Schienensträngen und restaurierten Hafenkränen. Der Anteil an denkmalwerten Gebäuden beträgt nahezu 30 Prozent, wodurch der ursprüngliche Hafencharakter erhalten bleibt. Eines der Wahrzeichen ist das Siebengebirge, das durch seine markanten Giebel auch über Köln hinaus bekannt ist. Die früheren Getreidespeicher waren eine der ersten Stahlbetonskelettbauten Deutschlands, erbaut vom Architekten Hans Verbeek, heute umfasst das neue Wohnprojekt 135 exklusive Lofts.
Zum Schutz des Rheinauhafens wird als Hochwasservorsorge auch der Aufbau von Stegen gefordert. Bei der Auftragsvergabe wurde als Aufgabenstellung die Schaffung von Flucht-, Evakuierungs- und Zugangswegen zu den einzelnen Objekten vorgegeben. Dabei sollte das Material für den drei Kilometer langen Hauptsteg mit zwei verschiedenen Höhenniveaus einfach zu lagern und im Bedarfsfall innerhalb von 72 Stunden einfach und ohne Verschrauben zu montieren sein. Als Zugang zur ersten Etage war eine Treppe, für die einzelnen Objekte individuell zu bauende Zugangsstege vorgesehen. Speziell für dieses Projekt entwickelte Layher einen Hochwasserstellrahmen auf Basis des Blitz-Gerüsts, der die Vorteile des Rahmengerüstes voll ausspielt – ohne an Sicherheit und Flexibilität einzubüßen: einfache und zeitsparende Montage durch weniger Einzelteile.
Ausreichende Standsicherheit der Hochwasserstellrahmen ist auch ohne zusätzlichen Ballast nachgewiesen und die robusten Stahlböden sind dank ihrer Lochung rutschsicher. Zudem ist das System mit dem AllroundGerüst kombinierbar. Die individuellen Objektzugänge sind so auch in der Lage schnell und flexibel zu bauen, genauso wie der Treppenturm. Partner für Aufbau, Lagerung und Montage ist die Kölner Gerüstbaufirma ODENDAHL + FELDBUSCH, die im Alarmfall den komplett in Containern gelagerten Hauptsteg mit 20 Monteuren im Dreischicht-Betrieb in der geforderten Zeit aufbaut.
Im September fand der erste Probeaufbau über 700 Meter für die Bereiche Mitte und Süd des Rheinauhafens statt, wozu auch das „Siebengebirge“ zählt. Obwohl nur eine Kolonne mit acht Personen anwesend war und der Testlauf durch noch durchgeführte Baumaßnahmen eingeschränkt wurde, konnte der Hauptsteg innerhalb von zwei Tagen komplett angeliefert und montiert werden – bei einer Nettoarbeitszeit von täglich 7,5 Stunden. „Bei Hochwasser ist Zeit ein kritischer Faktor. Mit den neuen Hochwasserstegen konnten wir sogar schneller aufbauen als gefordert. Damit ist das neue System wirklich ideal für diesen Einsatzzweck“, so Uwe B. Odendahl von der Firma ODENDAHL + FELDBUSCH.

Für Anfragen der Fachpresse ist zuständig:
Frau Andrea Beisswenger
E-Mail Andrea.Beisswenger@layher.com
Telefon 0 71 35 / 70-0 Fax 0 71 35 / 7070-422
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