Sie sind hier: Startseite | Presse | Artikel

 
 

 

Karl-Theodor-Brücke in Heidelberg ist mit Layher Produkten eingerüstet

Doch vorerst einmal sollte sich die Brücke als nicht einrüstbar erweisen. 2007 musste ein erster Versuch eines Betriebes ohne die entsprechende Erfahrung abgebrochen werden, worauf sich ein Planungsteam an die Berechnungen und Ausführungspläne machte, um die Brücke mit Rohr-Kupplungsmaterial einzurüsten. Als Wolfgang Fuchs die Ausschreibungsunterlagen studierte, stellte er fest, dass es sehr wohl möglich ist die Brücke mit Layher Material einzurüsten und dabei auch der Zeitplan eingehalten werden kann. Dies wäre mit Rohr-Kupplungsgerüst nie und nimmer gelungen.

Begonnen haben die Monteure mit den beiden Bögen auf der Südseite. Zwei Bauweisen wechselten sich im Rhythmus Bogen-Pfeiler ab. Über den Brückenbögen errichteten die Füchse jeweils ein Raumgerüst mit freiem Durchgang für Fußgänger. Über den Pfeilern wurde das Gerüst ballastiert, dafür entfiel der Gerüstbereich über den Köpfen der Passanten, was die etwas schnellere Bauart war. Diese beiden Ausführungen bildeten das stabile Zentrum des Gerüstes von dem aus nach beiden Seiten, über die Brüstung hinaus gebaut wurde. Dabei sind die Diagonalen sehr stark belastet, weshalb Doppeldiagonalen eingebaut wurden. Trotzdem mussten die Reserven des Materials nahezu ausgeschöpft werden.

Die Außenseite haben die Gerüstbauer dann von oben nach unten, in hängender Ausführung, gebaut. Dabei haben sie mit dem Gerüst die Kontur der Bögen nachgebaut. Sobald beide Seiten fertig gerüstet waren, konnten diese Gerüstteile, unterhalb der Steinbögen mit Gitterträgern im Sondermaß verbunden und damit ein Zugang zur Bogenuntersicht geschaffen werden.

Die dafür benötigten knapp 9 m langen Sondergitterträger hat der Hersteller Wilhelm Layher GmbH & Co.KG auf Anforderung innerhalb einer Woche geschweißt, verzinkt und geliefert. „Das geht nur mit einem leistungsfähigen Partner“, auf den Wolfgang Fuchs große Stücke hält.

Wegen dem regen Schifffahrtsverkehr auf dem Neckar bei Heidelberg, kann die Brücke nur abschnittsweise saniert werden. Damit ist es möglich immer einen Bogen für Wasserfahrzeuge freizuhalten. Sind die Spezialisten für die Steinsanierung mit einem Bereich fertig, wird die Gerüstkonstruktion umgesetzt.

Daten, Fakten und Zahlen
- Personaleinsatz: 3 Mann
- Tonnage: 70 t

Bildunterschrift:
Blick vom Nordufer des Neckars auf die alte Brücke.


Für Anfragen der Fachpresse ist zuständig:

Frau Andrea Beisswenger
E-Mail Andrea.Beisswenger@layher.com
Telefon 0 71 35 / 70-0
Fax 0 71 35 / 7070-422

zurück
 
© 2007 Wilhelm Layher GmbH & Co. KG Datenschutzerklärung | AGBs  Kontakt | Impressum | Sitemap | English